MV2021 - Hallertauer Fußwallfahrt 1961 e.V.

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MV2021

Der Verein
Den Blick auf die Zukunft richten
 
 
Mitgliederversammlung des Vereins Hallertauer Fußwallfahrt 1961 e.V. am 14. Juli 2021 in der Siegelhalle in Wolnzach
 
 
Wie die Vereinsarbeit und die Hallertauer Fußwallfahrt zukunftsfähig gestalten, das war das Kernthema der diesjährigen Mitgliederversammlung des Vereins Hallertauer Fußwallfahrt. Der Vorsitzende und Pilgerführer Klaus Nöscher freute sich „die die Mitglieder endlich mal wieder in Natura zu sehen“.  Der Ort, die Siegelhalle in Wolnzach, und die Sitzordnung, mit coronagerechten Abständen waren zwar ungewöhnlich, aber endlich war die Versammlung wieder möglich. Eine besondere Freude war ihm auch den Ehrenpilgerführer Ludwig Hierl begrüßen zu können. Unter den Verstorbenen aus der Pilgergemeinschaft nannte er besonders Jakob Sellmair aus Burgstall, der durch sein Gelöbnis beim Dekanatsjugendtag praktisch der Begründer der Fußwallfahrt wurde.
Den Tätigkeitsbericht konnte Nöscher kurz halten, denn im letzten Jahr waren außer dem Engelamt im Dezember keine Aktivitäten möglich. Betrüblich ist, dass die letzten beiden Wallfahrten zurückgehende Teilnehmerzahlen hatten, was natürlich auch Auswirkungen auf die Vereinskasse hatte. Bei rückläufigen Teilnehmerzahlen lassen sich die Organisationskosten nicht so einfach reduzieren und auch wenn keine Wallfahrt stattfindet, fallen natürlich bestimmte Kosten weiter an, zum Beispiel für Versicherungen und die Verwaltung. Aber da sich der Verein bisher fast nur über die Teilnehmerbeiträge finanziert bleiben natürlich Einnahmen aus. So musste Michaela Demmel beim Kassenbericht von einem Defizit von 3.518 € im Jahr 2019 und 1.693 € im Jahr 2020 berichten. Die Kassenprüfer hatten an der Kassenführung nichts zu beanstanden und so konnte der Vorstand einstimmig entlastet werden.  
 

Die Neuwahl des Vorstandes konnte unter Leitung von Jakob Demmel zügig durchgeführt werden. Der Verein wird nun von drei gleichberechtigten Vorsitzenden geführt: Klaus Nöscher aus Lohwinden leitet weiterhin die Wallfahrt als Pilgerführer, Franz Winter aus Wolnzach führt die Vereinsgeschäfte und Toni Regler aus Lenting wird Klaus Nöscher bei der Vorbereitung und Leitung der Wallfahrt unterstützen. Klaus Nöscher zeigte sich sehr dankbar für die Unterstützung, gerade auch weil er erwartet, dass die Vorbereitung der Wallfahrt nach der Pause um einiges aufwändiger werden wird. Zur neuen Kassierin wurde Margit Steinberger aus Geisenfeld bestimmt, Jutta Winter unterstützt sie dabei. Schriftführer bleibt Hans Schwarzhuber. Kassenprüfer sind wieder Ludwig Helfer und Willi Pfaller. Die Gruppenführer und weitere 9 Gewählte unterstützen als Beiratsmitglieder den Vorstand bei wichtigen Entscheidungen.
 
Corona war auch Auslöser für den nächsten Diskussionspunkt der Tagesordnung, die Einführung eines Mitgliedbeitrages. Klaus Nöscher wies darauf hin, dass der Verein bei Ausfall der Wallfahrt keine Einnahmen hat. Um die Finanzen des Vereins zu stabilisieren sei es notwendig einen Mitgliedsbeitrag einzuführen. Nach einer ausführlicheren Diskussion, bei der es vor allem um die Höhe des Beitrages und die Verrechnung mit dem Teilnehmerbeitrag ging, entschied sich die Versammlung für einen Jahresbeitrag von 20,00 €, wobei die Mitglieder dann für die Wallfahrt keinen Teilnehmerbeitrag mehr zahlen.
 
Am Ende stand die Frage, wie es wohl heuer mit der Wallfahrt aussieht. Klaus Nöscher sage, er habe lange darauf gehofft, dass eine Wallfahrt heuer wieder möglich werden würde, in welcher Größe und Form auch immer. Inzwischen sehe er aber dazu keine Möglichkeiten mehr. Die Unsicherheiten und der Organisationsaufwand seien zu groß. Der Weg der Wallfahrt führt durch 5 Landkreise. Sollten in einem die Inzidenzen hochgehen und es Einschränkungen geben, zum Beispiel in der Gastronomie, dann würde praktisch der Weg abgeschnitten. Er stellte aber in Aussicht, dass am Sonntag, 3. Oktober zur üblichen Zeit, also etwa 12.30 Uhr, ein Pilgergottesdienst in der Basilika stattfinden könnte. Dazu können diejenigen kommen, die sich privat zu Fuß oder mit dem Rad nach Altötting auf den Weg machen. Es können aber auch Busse organisiert werden, die am Sonntagmorgen nach Pleiskirchen fahren. Von dort könnte man dann zu Fuß das letzte Stück nach Altötting gehen. Allerdings wird wohl auch bis dahin eine Beschränkung der Zahl der Gottesdienstteilnehmer bestehen bleiben, was dann wohl eine Anmeldung notwendig macht.

Mit dem Dank an alle Teilnehmer, besonders auch an die, die sich zur Wahl gestellt haben und einem gemeinsamen Gebet beendete Klaus Nöscher die Versammlung.  
 

Klaus Nöscher

Die Bilder
  • Der Vorstand im Jahr 2021 (von links): Kassierin Margit Steinberger, Vorsitzender Franz Winter, 2. Kassierin Jutta Winter, Vorsitzender und Pilgerführer Klaus Nöscher, Ehrenpilgerführer Ludwig Hierl, ehemalige Kassierin Michaela Demmel, Vorsitzender Toni Regler
  • Klaus Nöscher dankt Michaele Demmel für 9 Jahre als Kassierin

 
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