Hallertauer Fußwallfahrt 1961 e.V.

Zu Fuß von Wolnzach nach Altötting
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Das Friedenslicht aus Bethlehem


Das Motto der diesjährigen Aktion Friedenslicht aus Bethlehem „Auf der Suche nach Frieden" stand schon vor dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober fest. Es passt aber nun umso besser, denn das Friedenslicht kommt mit Betlehem aus einer Region, die gerade jetzt im Zentrum der Konflikte steht. Dies zeigt auch eindringlich, dass wir in diesen Zeiten mehr denn je auf der Suche nach Frieden sind.

Mitte November entzündete die zwölfjährige palästinensische Christin Pillar Jarayseh das Licht in der Geburtsgrotte in Bethlehem. Wie das Friedenslicht in diesem Jahr von Bethlehem nach Wien und von dort aus weiter nach Deutschland und in die Welt gelangt, war angesichts des neuerlichen Kriegs lange unklar. Schließlich wurde die Flamme in Jordaniens Hauptstadt Amman gebracht und weiter mit dem Flugzeug nach Wien. Auch dies zeigt, wie Konflikte, die vermeintlich weit weg sind, unsere gewohnten Wege durchkreuzen.

Besonders in Zeiten von Kriegen sendet das Friedenslicht aus Bethlehem die Weihnachtsbotschaft in die Welt: „Frieden auf Erden“ - Was die Engel auf den Hirtenfeldern von Betlehem verkündet haben, ist noch weit davon entfernt Wirklichkeit zu werden. Im Nachsatz heißt es: „den Menschen seiner Gnade“. Frieden ist also ein Geschenk. Er ist aber auch eine Herausforderung das unsere dazu beizutragen. Wir können die großen Konflikte nicht löschen, aber wir können aufmerksam sein, wo in unserem Umfeld, in unserer Gesellschaft Konflikte entstehen und dazu beitragen die Menschen zu versöhnen. Wenn uns die Lichter an Weihnachten daran erinnern, dann werden sie wirklich zu Friedenslichter.

Wir wünschen euch eine friedvolle Weihnachtszeit und ein gutes neues Jahr!

Klaus Nöscher       Toni Regler      Franz Winter

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Die Wallfahrt 2023

„Es tut gut, miteinander zu beten …“
Der erste Oktober-Sonntag steht am Gnadenort Altötting im Zeichen der Hallertauer Fußwallfahrt.
Zum 61. Mal sind die 701 Teilnehmer aus Wolnzach und Umgebung in zweieinhalb Tagen nach Altötting marschiert.
Im Gegensatz zur letztjährigen Jubiläumswallfahrt mit viel Regen hatten sie die drei Pilgertage vom 29. September bis 1. Oktober 2023 prachtvolles „Altweibersommer-Wetter“
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Pfarrer Stadler verstorben

Am Montag ist unser langjähriger Pilgergeistlicher Pfarrer Franz Stadler verstorben.
Über Jahrzehnte hatte Pfarrer Stadler am Freitagmorgen die Messe In Nandlstadt gehalten, unterwegs die Beichte abgenommen und bei der Abschlußmesse konzelebriert. ein kurzer Nachruf
Das Requiem mit anschließender Beerdigung ist am Samstag, den 19. August 2023 um 14 Uhr in Schwindegg.
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Hilfe für die Ukraine  (aus dem Pfaffenhofener Kurier vom Samstag, 26.02.2022)
Wolnzacher Organisation leitet Geld direkt weiter
Wolnzach – Der russische Großangriff auf die Ukraine trifft die Menschen bis ins Mark. Nachrichten über Tod und Zerstörung häufen sich; viele wollen helfen, wissen aber nicht, wie.
Für Unterstützung ganz ohne Bürokratie und auf direkten Wegen steht schon seit 32 Jahren die Wolnzacher Ukrainehilfe unter Federführung von Brigitte Weber. Über sie werden nicht nur Sachspenden – Kleidung, Spielsachen, medizinische Ausstattung und vieles mehr – direkt nach Lemberg geschickt und dort von Ihor Matushevskyy zuverlässig verteilt; auch ist seit vielen Jahren ein Spendenkonto eingerichtet, über das beispielsweise medizinische Maßnahmen – lebensnotwendige Sauerstoffgaben für Krankenhauspatienten, Beatmung und Ähnliches – bezahlt werden können. Die Gelder werden via Polen von Ihor Matushevskyy verwaltet und direkt dort ausgegeben, wo sie benötigt werden. Wer helfen möchte, kann auf das unten angegebene Spendenkonto einen Beitrag einzahlen.
Bei Brigitte Weber in Wolnzach steht seit Beginn des offenen Krieges das Telefon nicht mehr still, über 40 Anrufe und Nachrichten erreichen sie täglich: „Die Leute sind verzweifelt und rechnen mit dem Schlimmsten.“

•  Das Spendenkonto: Empfänger „Ukrainehilfe Wolnzach“, Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte, Iban DE897216 08 18 000 66 22 887. PK
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Jakob Sellmair, ein Mitbegründer der Wallfahrt ist am 5. Februar 2021 verstorben

Ohne ihn gäbe es die Hallertauer Fußwallfahrt nicht:
Sein Stoßgebet zur Gottesmutter um gutes Wetter beim Dekanatsjugendtreffen 1961 und sein Versprechen, dafür nach Altötting zu gehen, legte einst den Grundstein dafür. Am 05.02.2021 ist unser „Pilgervater“ Jakob Sedlmair im Alter von 82 Jahren verstorben.
Jakob Sellmair war nicht nur bei der ersten Wallfahrt dabei, sondern danach auch noch viele Jahre Gruppenführer der Gruppe 5.



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Hallertauer Fußwallfahrer sind seit 60 Jahren jedes Jahr auf dem Weg nach Altötting.
(22.01.2020) Damals, 1961, war in Lohwinden ein Jugendtag geplant. Die Wettervorhersage war sehr schlecht. In ihrer Not versprachen die verantwortlichen Jugendleiter nach Altötting zu gehen, wenn das Wetter die Durchführung erlauben würde. Der Jugendtag konnte gehalten werden, und so machte sich im Herbst, nach Abschluss der Hopfenernte und anderer Feldarbeiten eine Gruppe von 11 Jugendlichen mit dem Benefiziat Franz Kappenberger auf den unbekannten und beschwerlichen Weg nach Altötting. Für alle war es ein nachhaltiges Erlebnis, das sich rumsprach. So machte sich bereits im nächsten Jahr eine Gruppe von 51 Pilgern auf den Weg. Die Wallfahrt entwickelte sich weiter bis zu einer Höchstzahl von 2.200 Pilgern im Jahr 1988. Inzwischen sind es jährlich etwa 1.300 Pilger einschließlich der Wahlfahrergruppen aus Gundelsdorf, Mainburg und Koppenwall, die sich unterwegs anschließen.
Nach wie vor führt der Weg von Wolnzach über Nandlstadt, Moosburg, Egglkofen, Pleiskirchen und Winhöring mit Übernachtungen in der Umgebung von Vilsheim und Neumarkt-St. Veit an das Ziel der Wallfahrt, nach Altötting.  Am ersten Sonntag im Oktober um Mittag kommen die Wallfahrer nach 115 km Fußmarsch in Altötting an. Mit einem festlichen Einzug über den Kapellplatz und dem Gottesdienst in der Basilika St. Anna feiern sie die Ankunft und den Abschluss der Wallfahrt.
Die Pilgerleitung lädt dazu herzlich ein!

Die Bilder der ersten Wallfahrten sind schon etwas vergilbt, aber die Wallfahrt ist auch nach 60 Jahren höchst lebendig.

Bilder oben: 1964 - Der Einzug in Altötting und die feierliche Heimkehr am Montag danach
Bild unten: Unterwegs im Jahr 2019

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Kreuz zur Erinnerung an die Wallfahrtsgründung an der Kirche in Lohwinden

Das bisherige Kreuz, das 1961 zum Jugendtreffen errichtet wurde, ist seit der letzten Renovierung des Kirchendaches verschwunden. Nun steht an der geleichen Stelle das neue Kreuz, sauber und solide gearbeitet. Eine Gedenktafel erinnert an das Jugendtreffen in Lohwinden von 1961 und an die erste Fußwallfahrt nach Altötting.
Bei der Maiandacht am 8. Mai ist es gesegnet worden. Es wird wohl auch einen besonderen Platz finden beim Festgottesdienst mit Bischof Vorderholzer zum 350 jährigen Jubiläum der Wallfahrt nach Lohwinden.

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Ludwig Hierl ist jetzt Ehrenpilgerführer

Für seinen großen Einsatz um diese Pilgerreise von Wolnzach nach Altötting haben die Hallertauer Fußwallfahrer nun ihrem ehemaligen Pilgerführer eine hohe Auszeichnung verliehen und ihn zum Ehrenpilgerführer ernannt.
„Es würde zu weit führen, alles aufzuzählen, was du dafür geleistet hast“, so Klaus Nöscher, als er ihm diese Ehre verlieh.

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Ludwig Hierl mit lang anhaltendem Applaus als Pilgerführer verabschiedet

Zu Beginn des Gottesdienstes in der Basilika dankte Klaus Nöscher seinem Vorgänger für die Arbeit als Pilgerführer:
„Lieber Ludwig, neunmal hast Du die Wallfahrt nach Altötting geführt.
Das Gnadenbild war jedes Jahr das strahlende Ziel, auf das Du beinahe das ganze Jahr hingearbeitet hast.

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Neuer Pilgerführer gewählt

am 18. Juni 2015 haben die Mitglieder des Vereins „Hallertauer Fußwallfahrt Wolnzach 1961" Klaus Nöscher aus Lohwinden in der Nachfolge von Ludwig Hierl zum neuen Vorsitzenden und damit auch zum Pilgerführer gewählt.


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Träger der Wallfahrt ist der Verein "Hallertauer Fusswallfahrt 1961 e.V."
Der Vorsitzende dieses Vereines ist Pilgerführer Klaus Nöscher, Lohwinden.

Stand: Donnertag, 3. März 2023




Hallertauer Fußwallfahrt 1961 e.V. - Adolf-Kolping-Str. 5 - 85283 Wolnzach
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